• Stefan Arendt

Märzenbecher im Wasserburger Tal (Fototipp)

Aktualisiert: Apr 26


Der Landschaftsfotograf hat es im März nicht leicht. Die Bäume sind noch kahl, die Wiesen sind noch nicht grün und alles sieht etwas trostlos aus. Außer man hat einen See vor der Tür oder man ist im Gebirge.

Für mich heißt das oft im Frühjahr, das ich mich auf den See fokussiere oder das die vielen Frühblüher in meinem Fokus stehen.

Im März sind es vor allem die Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen die es eigentlich überall gibt. Im Wald sind es Buschwindröschen und Leberblümchen. Es gibt seltene Gebiete in meiner Umgebung da kann ich die schönen Küchenschellen fotografieren und im Wasserburger Tal im Hegau gibt es in einem schön gelegenem Waldstück hunderte Märzenbecher die in vielen Gruppen oder auch Einzel stehen.




Das Wasserburger Tal


Das tiefe, recht schmale Tal wird von einem kleinen Bach durchflossen, welcher teilweise ganz ausgetrocknet ist. Gebildet wurde es aber nicht durch den Bach, sondern durch Gletscher während der Eiszeit. Malerische Felsen kennzeichnen das tief in die Hegaualb eingeschnittene Wasserburger Tal. Zahlreiche Aussichtspunkte oberhalb des Wasserburger Tals bieten weite Blicke auf die vulkanisch geprägten Berge des Hegaus. Das Tal hat etwas von dem deutlich größeren obere Donautal. Es ist fast eine Kopie dessen und sogar der kleine Bach der es durchfließt versickert in der Nähe des Wanderparkplatzes.




Die Tour


Für diese Tour habe ich eine kleine Wanderung (eher Spaziergang) herausgesucht. Am Wegesrand finden sich immer wieder die schönen Märzenbecher und Leberblümchen. Der Spaziergang führt durch den Wald und am Bachlauf entlang. An dessen Lauf säumen sich immer wieder die Märzenbecher und mit der Felsenkulisse ist das ein herrlicher anblick. Die meisten Märzenbecher hat es obehalb vom Wanderparkplatz. Die Strecke ist ca. 1,7 km lang und hat nur leichte Steigungen. Gut zu Fuß sollte man trotzdem sein.


Detailierte Tourbeschreibung:

Märzenbecher im Wasserburger Tal





Märzenbecher


Die Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), auch Märzenbecher, Märzbecher, Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die Frühlings-Knotenblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Sie bildet unterirdische Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die etwa 2 Zentimeter dicken Zwiebeln werden vom scheidenförmigen Blattgrund gebildet und liegen circa 30 Zentimeter tief im Erdreich. Bereits im Frühsommer werden die Laubblätter wieder eingezogen – die Frühlings-Knotenblume gehört folglich zu den vorsommergrünen Pflanzen.

Meist drei bis fünf breit-linealische, dunkelgrüne Laubblätter stehen an der Basis der Pflanze. Sie sind bis zu 20 Zentimeter lang und etwa 1 Zentimeter breit.

Die Frühlings-Knotenblume bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, mäßig saure Ton- und Lehmböden, die als Humusform in der Regel auch Mull aufweisen. Die Frühlingsknotenblume ist ein Feuchtigkeitsanzeiger und besiedelt ihre Standorte bis in Höhen von 1600 m.

(Quelle: Wikipedia)



Stefan Arendt

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